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09.05.2011

Überflieger in der Personalwirtschaft

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28.10.2010

Social Media stellt Personaler vor große Herausforderungen

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10.09.2010

Die Optimierung der Human Resource-Prozesse hat oberste Priorität

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09.08.2010

Personalia mit IT2 Solutions gut aufgestellt

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28.06.2010

Wir sind umgezogen!

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31.05.2010

Wie Sie engagierte Mitarbeiter erkennen

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Wie das Web 2.0 Mitarbeiter rekrutieren hilft

Soziale Netzwerke schon heute wichtiges Instrument im Personalmarketing

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter spielen im Personalmarketing eine immer wichtigere Rolle. Für den Erfolg maßgeblich ist dabei die professionelle und gezielte Steuerung der interaktiven Unternehmenskommunikation im Web 2.0, die über das bloße Einstellen von Stellenanzeigen weit hinaus geht.

Wenn zudem wichtige rechtliche Aspekte berücksichtigt werden, können Arbeitgeber ihre Außendarstellung in Sozialen Netzwerken überaus positiv gestalten und so indirekt die optimalen Bewerber erreichen. Das ist das Ergebnis des 9. Unternehmerabends von kalaydo.de, an dem 90 Führungskräfte aus der Region teilnahmen. Die Veranstaltung aus der Reihe „Zukunft Mittelstand“, die am 23.03.2010 in Köln stattfand.

„Social Networks“ boomen: 39 Prozent aller Unternehmen im deutschsprachigen Raum nutzen bereits Online-Dienste wie Facebook und Twitter, um sich Kunden und Bewerbern im Web 2.0 zu empfehlen. Und das mit Erfolg: 65 Prozent der aktiven Unternehmen haben im vergangenen Jahr über soziale Netzwerke Fachkräfte ansprechen und einstellen können. Diese Zahlen hat Thorsten zur Jacobsmühlen, Berater und Experte für Personalmarketing, ermittelt und jüngst in seinem hochaktuellen „Social Media Report HR 2010“ veröffentlicht.

Die Möglichkeiten der Mitarbeitergewinnung im Web 2.0  legen laut Jacobsmühlen darin, dass soziale Netzwerke neue und attraktive Möglichkeiten im breiteren Kontext des Personalmarketing böten. Unternehmen sollten die Chance nutzen, „sich als Arbeitgeber interessant zu machen“, indem sie mit wertvollen und unterhaltsamen Beiträgen und Artikeln bei ihrer Zielgruppe ein attraktives Image gestalten. Das bloße Einstellen von Stellenanzeigen funktioniere im interaktiven Web 2.0 nicht, in dem die Nutzer primär „Kommunikation, Information und Spaß“ erwarten. Da man aktiv suchende Bewerber aber ohnehin besser über Online-Jobbörsen anspreche, liege der Fokus des Personalmarketings in Sozialen Netzwerken viel mehr darauf, „unterschwellig zu rekrutieren“.

„Rekrutieren ist Kommunizieren“, konstatierte Thomas Teetz, Personalmarketing-Chef bei der Deutschen Telekom, der einen Einblick in die Praxis gewährte. Übergeordnetes Ziel sei für den Konzern ein erfolgreiches „Employer Branding“, also die bewusste Gestaltung einer attraktiven Arbeitgebermarke – nach innen wie nach außen: Mit interaktiven Auftritten in Sozialen Netzwerken versuche die Telekom also gleichzeitig die Mitarbeiterbindung zu stärken und potentielle Bewerber anzusprechen. Dabei werde das eigene Personal bewusst als „Botschafter des Unternehmens“ in die Außendarstellung miteinbezogen. Wichtig seien dabei grundsätzliche Vereinbarungen mit den aktiven Mitarbeitern, damit unsachliche Äußerungen vermieden werden.

Die Interaktivität der Sozialen Netzwerke stelle das Unternehmen insbesondere dann vor Herausforderungen, wenn Kritik geäußert werde, erklärte Teetz. Hier sei „Offenheit“ gefragt: Wer die direkte Kommunikation mit den Menschen suche, stelle sich eben auch der Realität – und erhalte so die Chance, aktiv das Bild seines Unternehmens in der Öffentlichkeit zu optimieren, indem auf Anregungen eingegangen und Probleme in der Öffentlichkeit gelöst werden.
www.kalaydo.de

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